Hamlet

 

Termine:

Premiere 2. Februar 2012
04., 05., 10., 11., 17., 18. Februar 2012
18., 22., 29., 30. März 2012

Beginn je 19:30

 

Blauer und Weißer Saal

 

Karten:

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+43 (0) 1 / 990 81 51

€ 20/ € 10 ermäßigt

 

Inhalt:

Der Wiener Theaterverein ENSEMBLE08 präsentiert seine neue Schauspielproduktion: Mit HAMLET steht eines der beliebtesten Stücke von William Shakespeare auf dem Programm des jungen Ensembles. Premiere ist am 2.2.2012. Es erwartet sie eine kurzweilige Inszenierung voller Intrigen, Mord, Exil und kollektivem Amoklauf. Was sich im dänischen Königshaus in Shakespeares Drama abspielt, könnte genauso in einem Großunternehmen 2012 ablaufen. Unsere Möglichkeiten haben sich verändert, wir sind moderner und schneller geworden. In der Gegenwart bestimmen nicht mehr Könige das Geschehen, sondern Geschäftsleute. Erfolgreiche Unternehmer, Hedgefond Manager, Vorstandsvorsitzende und Börsenhaie haben das Sagen. Trotz Wirtschaftskrise und allgemeiner Unzufriedenheit bleiben diese Strukturen weiterhin bestehen.
Trotz einer Verschiebung der Macht weg von den adeligen, „durch Gott“ zum Herrschen bestimmten Familien hin zu jenen, die das Geld verwalten, haben sich die menschlichen Tragödien und Schicksale seit Shakespeare nur zu einem geringen Teil verändert.
Das System in dem sich Hamlet bewegt basiert auf Ungerechtigkeit. Doch erst eine Tragödie führt ihm vor Augen, dass sich etwas ändern muss.
Viele Menschen schaffen es heutzutage nicht ihre moralischen Ansprüche zu verfolgen und mit dem vorgegebenen System zu brechen. Hamlet war und ist eine Symbolfigur für das Dilemma der Menschheit. Entweder man fügt sich einem ungerechten System und verleugnet seine eigenen Werte oder man kämpft für Gerechtigkeit und muss letztendlich daran scheitern.

 

Besetzung:

Es spielen:
Claudius Artur Ortens / Geist Peter Uray / Gertrude Silvia Steindl / Hamlet Markus Schöttl / Laertes Benjamin Plautz / Ophelia Martina Ebm / Polonius Kajetan Dick Rosenkranz / Güldenstern Christina Scherrer / Horatio Pilipp Stix
Regie:Benjamin Plautz
Dramaturgie:Helmut Käfer
Lichtdesign: Andrea Korosec 
Bühne:
Joachim Schenk | Benjamin Plautz
Musik:
Daniel Nguyen
Fechtchoreographie:
Andree Kahr
Regieassistenz:

Bernadette Scherrer

Marketing & PR:
Andreas Anker
Produktionsleitung:Joachim Schenk

 

Info:

www.ensemble08.at

 

 
 

The Vagina Monologues

Szenische Lesung von Eve Enslers „The Vagina Monologues“  in deutscher und englischer Sprache im Rahmen des V-Day.

 

Termin:

24. Februar 2012

19:00 Uhr

 

Blauer Saal

 

Karten:

Reservierung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

Kartenpreise: Mindestspende von 10€

 

Inhalt:

Was ist V-Day?

V-Day ist eine weltweite Bewegung mit dem Ziel, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden. Im Rahmen der V-Day Kampagnen werden jährliche Benefizveranstaltungen inszeniert, um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und Spenden für lokale und internationale Anti-Gewalt-Organisationen einzubringen. V-Day schafft eine breitere Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Inzest, weibliche Genitalverstümmelung und Sexsklaverei. V-Day versucht Frauen zu ermächtigen, ihre gemeinsame Stimme zu finden und das Ende der Gewalt, die jede dritte Frau weltweit betrifft, einzufordern. Letztes Jahr fanden über 5400 V-Day Benefizveranstaltungen statt. Diese haben 4 Millionen US-Dollar eingebracht. Unser V-Day Team schließt sich dieser weltweiten Bewegung im Rahmen der V-Day 2011-Kampagne an.

 

Was sind die Texte „Vagina Monologe“?

Die Autorin, Journalistin und Aktivistin Eve Ensler hat 200 Frauen interviewt, um deren Beziehung zu ihrem Körper und zu der ganzen Welt zu erfragen. Diese Zeugenaussagen hat sie in zehn Monologe verdichtet. Die Autorin taucht damit ein in Geheimnisse, Humor, Qualen, Macht, Weisheit, Empörung und Aufregung, die sich in den Erfahrungen von Frauen verstecken.

 

Besetzung:

Es lesen:
Ulrike Beimpold, Sylvia Steinitz, Christine Marek, Constanze Breitebner, Adia Trischler, Gabriela Winkler, Christine Kickert, Nathalie Plhak, Diana Robleto-Sattler, Naomi Dutzi, Ursula Alber-Trenkler, Sabine Bergthaler, Christine Reiter, Mary Brezovich

 

Info:


www.vday.org

 

 
 

Das Labyrinth

Die Legende vom heiligen Wasser: Eine Produktion von Theater Delphin.

 

Theater Delphin gehört seit 12 Jahren zu Österreichs inklusiver Kulturszene. Die Palette reicht von Kindertheater über  Jugendtheater bis zum klassischen Drama. Jährlich werden mindestens zwei Eigenproduktionen realisiert.
 
Wir machen anspruchsvolle Theaterkunst gemeinsam mit behinderten und nicht behinderten Menschen. Alle Texte, Musik, Licht, Kost�me und Kulissen werden zusammen erarbeitet.

 

Termin:

23., 24. und 25. März 2012

19:30 Uhr

 

Blauer Saal

 

Karten:

Reservierung 0664/5018164

www.theater-delphin.at

Kartenpreise: folgen noch

 

Inhalt:

Das so genannte "heilige Wasser" hat die Eigenschaft Krankheiten zu heilen und Schmerzen zu lindern. Gut geschützt von einem Labyrinth, wissen nur Eingeweihte von seiner Existenz.
 
Der verschrobene Archäologe Sebastian von Loos kommt dem heiligen Wasser gemeinsam mit seiner Enkelin Luisa auf die Spur. Als beide nach Kairo reisen, überstürzen sich die Ereignisse und der Archäologe wird bei einem Mordanschlag schwer verletzt. Der ermittelnde Inspektor Hans Georg Schmidt vermutet einen Zusammenhang zu dubiosen Geschäften zwischen Pharmaindustrie und Mafia.
 
Das turbulente Krimiabenteuer entführt in das exotische Ägypten. Im Rahmen der spannenden Geschichte rund um Inspektor Schmidtchen und der Ägyptologiestudentin Lisa entfaltet sich die Auseinandersetzung mit dem Thema "Gesundheit". Welches Interesse kann die Pharmaindustrie daran haben Menschen "gesund" zu machen, wenn sie doch eigentlich am "krank sein" verdient? Braucht es ein "heiliges Wasser" um Menschen an ihre Selbstheilungskräfte zu erinnern?

 

Besetzung:

Inszenierung und Regie:
Gabriele Weber/Georg Wagner
Dramaturgie:
Gabriele Weber
Regieassistenz:
Alexandra Kurath
Bühnenbild:
Antonio Semeraro
Lichttechnik:
Gerhard Grasböck
Tontechnik:
David Ruhmer
Graphik:
Eva Seidl
Es spielen:
Valentin Schuster, Alex Campo-Spreizer, Rigel Flamond. Roman Klein, Armin Hariri, Florian Liebenauer, Stefan Musil, Kerstin Utrata, Iris Zeitlinger, Bianka Bruckner, Robert  Fiedel, Clemens  Czerny, Judith Cerny, Katharina Fischer, Andreas Bonhardi, Gabi Weber, Georg  Wagner .

 

Info:

www.theater-delphin.at

 

 
 

BORIS.FEST

 

das bernhard ensemble.

frei nach THOMAS BERNHARD in einer Bearbeitung von WEIGEL/VOSS

 

Zeit:

2., 3., 6., 9., 10. März 2012
immer 19:30

 

Weißer Saal

 

Leider müssen wir Krankheits-bedingt folgende Vorstellungen absagen:

21., 25., 26., 28. Februar 2012

 

Karten:

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+43 676 360 62 06

 

Inhalt:

das bernhard ensemble beleuchtet die abgedrehte Beziehung zwischen einem gealterten It-Girl und seinem persönlichen Groupie, die gerade dabei sind, ein Geburtstagsfest für ihren unmusikalischen Wohnungsasylanten Boris zu organisieren. Zueinander in einer merkwürdigen Abhängigkeit stehend, können sie ihr verkrüppeltes Leben nicht miteinander führen, und tun es dennoch auf bizarr-komische Art.

 

Bernhards erstes Drama „Ein Fest für Boris“ versammelt bereits alle relevanten Zutaten seiner Kunst: den Staat, die Werte, den Mensch als Geisteswesen. Eine schier endlose Suada einer verkrüppelten Frau gegenüber ihrer Gespielin im Spiel zwischen Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Unterwerfung. Dabei organisieren die beiden lediglich ein Fest für ihren Boris.

Was ist dran am Bernhard, noch bevor er selbst zum Staatskünstler, zu unserem Thomas wurde, den man widerspruchslos als Schriftsteller von Weltformat akzeptiert?

Wir haben uns seines Stücks angenommen und einen für unser Ensemble typischen Weg beschritten, sein Werk im Heute leben zu lassen, ohne sentimentalen Kniefall, ohne uns seiner Worte zu bedienen.

 

„Nach SEZUAN.GUT.MENSCH eine weitere experimentelle Überschreibung eines bekannten Stoffes durch das Regie-Autorenduo WEIGEL/VOSS.“

 

PRESSESTIMMEN 

Ein grandioser Bernhard - ganz ohne Bernhard
Das Wiener Bernhard Ensemble überzeugt mit einem improvisierten "Boris.Fest"

Boris.Fest, präzise auf Licht- und Toneffekte hin inszeniert von Ernst K. Weigel, ist - fast - eine One-Woman-Show. In schwarzer Lederkluft und mit vollem Körpereinsatz monologisiert It-Girl Grischka Voss fulminant über aktuelle Zustände, über den Staat, gesellschaftliche Werte, den Mensch als Geisteswesen, über Macht und Ohnmacht. Zwingt die anderen Figuren über weite Strecken zu Stummheit.
Thea Hoffmann-Axthelms Bühne spiegelt die verfahrenen Beziehungen wider
Mangels Darsteller für die 13 geladenen Festgäste schlüpfen im letzten Teil Eva Reinhold und Kajetan Dick, bis dahin eher "supporting actors", höchst unterhaltsam in unterschiedlichste Rollen. Mit einem schönen Bühneneffekt und Bravorufen endet das schrecklich lustige Dreiecksverhältnis: ein echter Bernhard - ohne einer Zeile von Thomas Bernhard.
(Der Standard)


Wenn aus Thomas Bernhards „Ein Fest für Boris“ ein Stück namens „Boris.Fest“ wird, fürchtet man, einem „Wir sind ja so Facebook und Youtube“-Theaterabend entgegenzublicken. Doch schon nach wenigen Minuten überzeugen die beiden Darstellerinnen (Grischka Voss als gealtertes It-Girl und Eva Reinold als Castingopfer) das Publikum von ihrem Lifestyle-Luxus-Leben.
(Falter)

 
… Im Off-Theater wurde diese Dramatik im besten Sinne zeitgemäß umgesetzt. Obszön, satirisch, aber auch witzig gestalten sich die Dialoge, Aber auch ganz allgemein ist diese Inszenierung wirklich gut durchdacht und sprüht geradezu vor dramaturgischem Feingeist.
Zum ersten Mal durfte ich außerdem erleben, dass man Elemente des Zeitgeschehens ohne weitere Peinlichkeiten, ja sogar tatsächlich auf angenehme Weise, in ein Schauspiel integriert hat. Lifeball, Dancing Stars, Madonna und Co. fügen sich nahtlos ein und fungieren als bildlicher Beweis für Boris mangelnde Anschlussfähigkeit. Bravo!
(k2 Kultur)

 

Besetzung:

Regie:Ernst Kurt Weigel
Bühne:Thea Hoffmann-Axthelm
Regie- und Dramaturgieassistenz:Sabrina Bolschetz
Es spielen:Eva Reinold, Grischka Voss und Kajetan Dick
Produktion/Presse:Monika Bangert

 

Info:

www.off-theater.at

www.bernhard-ensemble.at

 

 

  BORIS.FEST
 

 

yat! Young Acting Talents

 

Workshop für junge Schauspieltalente von 8–16 Jahren
Fokus: Bühne I

 

Zeit:

Samstag, 18. Februar 2012
9 bis 13 Uhr (Kurs für 8–11 Jahre) bzw. 14 bis 18 Uhr (Kurs für 12–16 Jahre)

 

Weißer Saal

 

Teilnahmegebühr:

125 Euro (inkl. MwSt.)/Kurs (Ermässigung für Geschwister)

 

Text:

Seit Jahren hält Schauspieler & Regisseur Alexander Schmelzer erfolgreich Schauspiel-Kurse an Schulen ab. Wir konnten ihn für den Februar-Workshop gewinnen, der im Zeichen des Bühnen-Schauspiels steht.

 

Auf einer richtigen Bühne wird mit Texten gearbeitet, improvisiert, erfahren wie man sich im Bühnenraum bewegt, mit der Stimme umgeht, richtig mit Partnern spielt und seine Konzentration lenkt.

Weitere Workshop-Inhalte:
— „Ich bin voll speziell!“: Vertrauen ins eigene Anderssein gewinnen
— In der ersten Reihe stehen & über die Rampe kommen: Druck oder Spaß – oder vielleicht beides?
— Selbstpräsentation: „gut rüberkommen“ – auf der Bühne und im Leben
— Über den eigenen Schatten springen: jede Angst macht Sinn
— Ich in der Gruppe: sicher und individuell agieren

Der Kurs „Fokus: Bühne I“ ist ein Aufbaukurs. Teil II ist in der zweiten Jahreshälfte 2012 geplant.

 

 

Bei Interesse bitte eine Mail mit Foto, Alter und Adresse an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

 

Kontakt:

Auch für Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.
Wir hoffen auf bald!
Sabine Hellepart & Angelika Kropej

Weitere Infos: www.youngactingtalents.at